Freitag, 6. August 2010

Erste Gedanken zum Hintergrund meiner Sororitas

Nachdem ich den Blog umgezogen habe versuche ich einmal mehrere alte Artikel, die liegen geblieben sind fertig zu stellen und hier endlich online zu stellen. Den Anfang macht heute der Entwurf der Hintergrundstory meiner Sororitas Schwestern. Je nachdem ob der automatische Import bald fertig ist, werden vielleicht noch 1-2 weitere alte Einträge folgen.

Über den Orden

Die Schwestern der heiligen Lanze befinden sich auf eine schon seit Jahrhunderten andauernden Mission. Ihre heilige Aufgabe ist es Heilige Stätten zu entdecken, zu befreien falls sie sie von Ketzern besetzt vorfinden und die Pilger zu schützen. Begleitet werden sie von einer Abordnung der Inquisition und der Ekklesiarchie die sie bei ihrer Heiligen Mission unterstützen und im Falle der Inquisition auch überwachen.
Der Orden verfügt über kein eigenes Kloster, da sie durch ihre Mission in ständiger Bewegung sind. Jedoch gründen sie auf befreiten Planeten oftmals kleine Konvente, um ihrer Aufgabe des Schutzes der Pilger nachkommen zu können.

Die Gründung des Ordens

Wenige Monate nach der Gründung des Ordens der Heiligen Rose durch Ekklesiarch Deacis VI, hatte Schwester Odilia vom Orden des Silbernen Leichentuchs eine Vision. In ihrem Traum erschien ihr der Heilige Sebastian Thor. Er stand auf einem Planeten, den sie nicht kannte in einer wunderschönen Kapelle, Menschen knieten dort und beten. In seinen Händen hielt er eine Energielanze. Doch plötzlich stürmten Menschen herein. Sie schlachteten die Gläubigen ab und begannen die heiligen Bildern zu zerstören und mit Ketzerischen Zeichen zu entweihen. Und sie schleppten eine Waffe fort, die bis ins kleinste Detail der Waffe glich die Sebastian Thor in den Händen hielt. Die Vision veränderte sich. Sie sah sich selbst wie Sebastian Thor ihr die Waffe überreichte. Doch sie trug nicht die Farben ihres Ordens. Anstelle ihrer silbernen Rüstung mit weißer Tracht trug sie eine elfenbeinfarbende Rüstung mit roter Tracht, doch die Vision änderte sich erneut. Sie sah sich selbst wie sie mit der Lanze eine große Armee Sororitas in die Schlacht führte und mit flammendem Eifer durch die Reihen der Ketzer fuhr.
Als sie der Prioris von ihrer Vision erzählte übergab diese sie sofort der Inquisition, da sie fürchtete sie sei vom Makel des Warp berührt. Odilia hatte das Glück vom thorianischen Inquisitor Christoph Bram verhört zu werden. Jeder amalathianische Inquisitor hätte sie vermutlich sofort exekutiert doch nach intensiven und grausamen Tests war sich der Inquisitor sicher der Imperator hatte über den Heiligen Sebastian Thor zu Odilia gesprochen. Zusammen versuchten sie die Visionen zu verstehen. Bram war der Meinung um die Vision in ihrer Ganzheit zu verstehen müsse sie erst den Ort und die Lanze aus ihrer Vision finden. 
Er konfrontierte Ekklisiarchie und den Orden mit seiner Forderung sofort eine Mission unter der Führung von ihm und Odilia zusammen zu stellen um die heiligen Stätten und das heilige Artefakt von Sebastian Thor zu finden und zu sichern. Doch die Ressourcen für eine solche Mission waren knapp, den durch die Aushebung des neuen Ordens waren die Ressourcen für eine so große Mission mehr als knapp. Auch der Ordo Malleus und vor allem die Amalthianer sahen die Mission und vor allem Odilia mit Argwohn, einige Inqusitoren traten daher an den Orden heran und sorgten dafür, dass die Mission mit lächerlich geringen Mitteln ausgestattet wurde. Nur 150 Schwestern und sehr wenige schwere Unterstützung sollten zu dieser heiligen Mission aufbrechen.

Trotz aller Widrigkeiten gelang es Odilia nach 40 jähriger Suche unter den Milliarden Planeten des Imperiums den zu finden, den ihr Sebastian Thor in ihrer Vision gezeigt hatte. Der gesamte Planet war von einem Chaoskult verseucht. Doch Odilia und Bram traten jeder Forderung der Inquisition den Planeten sofort zu exterminieren entschieden entgegen. Mit nur 80 verbliebenen Schwestern 2 Immolatoren und dem Landraider des Inquisitors führte Odilia einen Sturmangriff. Die Ketzer konnten dem Heiligen Eifer der Schwestern nichts entgegensetzen und flohen kopflos vor dem reinigenden Feuer. Am 3. Tag erreichte Odilia die Kapelle mit nur noch 11 Schwestern und dem Inquisitor. Den Landraider hatten sie ebenfalls zurücklassen müssen. Nach 1 weiteren Tag gelang es ihnen in die Kapelle einzudringen und die sich dort verschanzenden Kultisten zu vernichten. 
Im inneren der Kapelle fanden sie auch die Lanze aus ihrer Vision. Die Waffe war makellos, obwohl die Kultisten offensichtlich versucht hatten sie durch unheilige Symbole und Blutopfer zu entweihen. Doch keines der Symbole oder es verderbten Blutes hatte an der Waffe haften wollen.
Als Odilia die Waffe ergriff erschien ihr Thor erneut. Er forderte sie auf einen neuen Orden zu gründen dessen einzige Aufgabe es wäre heilige Stätten wie diese zu befreien und nie wieder zu zulassen, dass Pilger in diesen heiligen Stätten niedergemetzelt würden.

Nach ihrer Rückkehr in den Orbit nahmen sie sofort Kontakt mit der Ekklisiarchie und der Inquisition auf. Mit der heiligen Waffe als Beweis der Richtigkeit ihrer Visionen und durch die Tatsache das es eine weitere Vision von Sebastian Thor auf dem Planeten gegeben hatte blieb auch der Inquisition keine andere Wahl als der Forderung eines heiligen Krieges nachzugeben und so wurde der Planet mit der Hilfe von 2 Orden des Adeptus Sororitas sowie eines Space Marine Ordens komplett vom Makel des Chaos gereinigt.
Nachdem die Kämpfe nach mehreren Monaten beendet waren wurde die Kapelle sorgfältig wieder aufgebaut und dort wurde der Orden der heiligen Lanze gegründet. Odilia wurde zur Principalis des neuen Ordens ernannt. Sie verfügte, dass ihrem Orden niemals mehr als 150 kämpfende Schwestern angehören dürften um so die ursprüngliche Mission zu ehren. Die Inquisition stellte dem Orden dauerhaft einen Inquisitor zu Seite, teils um den Orden zu unterstützen vor allem jedoch überwachen sollte.
Der verlorene Landraider wurde repariert und mit Bildern aus der Schlacht um die Kapelle verziert.
Der Orden behandelt ihn selbst wie ein heiliges Artefakt und stellt ihm immer dem aktuellen Inquisitor zu Verfügung.

Mittwoch, 4. August 2010

Wo die kleinen Squiggofanten herkommen, Teil 1

Glücklicher Zufall

Nachdem die Idee eines eigenen Squiggofanten schon länger durch meine Hirnwindungen wanderte und sich dort um die Frage wickelte warum ob es die Sache wert wäre dafür einen Schleich Dino für Unsummen zu kaufen, stolperte ich auf dem Flohmarkt in Haselünne über diesen abgenutzen Spielzeug Dino der für 50ct (das entspricht ungefähr dem rechten Auge eines Schleich-Dinos) in meinen Besitz überwechselte.

Beinahe hätte ich vergessen einen Link zu posten, für alle die nicht wissen was ein Squiggofant ist: http://wh40k.lexicanum.de/wiki/Squiggofant

Der Dino ist sehr abgewetzt und die Struktur ein wenig verblasst auch sind deutliche Gussgrate zu sehen. Aber egal. Es muss ja eh was dran gemacht werden.

Der Dinosaurier, noch ganz frisch und gesund

Ich gefährde eine ausgestorbene Spezies

Nach einem kurzen Schauprozess wurde der Dino im Eilverfahren zum Tode durch Enthauptung verurteilt und das Urteil wurde noch am gleichen Abend durch das Bastelmesser vollstreckt. Da Elfenbein immer noch schwer zu beschaffen ist wurden vom Kopf außerdem die Hörner behalten.

"Ab mit seinem Kopf!"

Darum sind also die Dinos ausgestorben...

...weil sie innen komplett hohl sind! Da man auf dem weichen Dinokörper nicht modellieren kann musste eine Füllung her. Allerdings wollte ich das Modell nicht mit Kunstharz, oder Sand mit Leim o.ä. ausfüllen. Da es das ganze ein bisschen zu schwer (und im Falle von Kunstharz auch noch heftig teuer gemacht hätte. Daher habe ich mich für Bauschaum entschieden, der neben der Tatsache, dass es eine herrliche Sauerei ist damit zu arbeiten, auch noch sehr leicht bleibt. So zumindest die Theorie. Also tief rein mit der Düse und Bauschaum marsch!

Sag: "AAAAAAAHHHHH"

Das hat in der Theorie so gut geklungen...

In der Praxis jedoch gab es das Problem das der Bauschaum sehr stark aus dem Loch herausgequollen ist und das Innere trotzdem irgendwie hohl blieb. 
Der Stabilitätsgewinn war aber gottseidank groß genug, das ich nun weiterarbeiten kann. Heute morgen habe ich den Bauschaum bündig zum Hals abgeschnitten und werde in den nächsten Tagen mit dem modellieren des Kopfes beginnen, die Struktur ein bisschen aufpeppen und vor allen die deutlichen Gussgrate entfernen.

großflächige Wunden neigen dazu zu eitern...

Dienstag, 10. November 2009

Umbau einer Adepta Sororitas, Teil 2


So, da ich nur wenig Zeit hatte, habe ich nur wenig an der Figur machen können. Inzwischen wurde die Dame geköpft, der komplette Kragen hinten wurde mit entfernt.
Von der Idee das alte Gesicht wieder zu verwenden bin ich aus zwei Gründen abgekommen: 1. ist mir das kleine Zinnteil abhanden gekommen und 2. hatte ich noch eine kaputte Miniatur von Celestine herumliegen, sodass ich jetzt ihren Kopf verwendet habe.

Und jetzt alles wieder zuspachteln

Nachdem ich mir vorher alle Mühe gegeben habe die Figur so kaputt wie nur irgendmöglich zu machen ;), geht es jetzt an die Reparatur. Ein kleiner Fehler am Boltgewehr wurde mit Greenstuff gefüllt und ein neuer Kragen wurde (ebenfalls aus Greenstuff modelliert. Das Bein habe ich mit ProCreate wieder aufgefüllt. allerdings ist es auf dem Foto hier noch nicht ganz fertig.
Der Kopf wurde aufgesteckt, den Hals und Teile des Kinns werde ich hoffentlich morgen modellieren können. Wenn dann noch Zeit bleibt werde ich auch noch das Bein fertig machen und dann kann meine erste Sororitas ja auch schon grundiert werden.

Das Farbschema
Es wurde auch langsam mal Zeit sich über das Farbschema Gedanken zu machen. Das ganze soll ganz entfernt an Tempelritter erinnern, da die Hintergrundgeschichte ein wenig den Gralsmythos aufgreift (ja ich weiß das das 2 verschiedene Paar Schuhe sind) und ich das ganze so schön stimmig finde. Am Ende ist es auf folgendes Schema hinausgelaufen:

Wobei ich überlege die Verzierungen (Fleur de Lys und Adler) als "Rangsymbole" zu verwenden und bei einfachen Schwestern durch andere Symbole oder gar keine zu ersetzen. Kommentare im Bezug auf das Farbschema sind ausdrücklich erwünscht, Gegenvorschläge könnt ihr hiermit erstellen

Freitag, 6. November 2009

Umbau einer Adepta Sororitas, Teil 1

Einleitung
Diese Miniatur soll die erste einer Hexenjäger-Armee sein. Die Armee ist ausdrücklich nicht auf Turnier-Qualitäten, Powergaming o.ä. sondern mit Hintergrundgeschichte und eher für's Regal als für das Spielfeld.

Die Miniatur
Die Miniatur ist eine ganz normale Zinnfigur aus der Box. Im Gegensatz zu den neuen Plastikbausätzen ist hier eine individuelle Pose etc. sehr viel schwieriger zu realisieren. Trotzdem will ich aus der Armee ein bisschen was besonderes machen.

Das Schlachthaus
So als erstes säge ich der Miniatur das Bein direkt am Knie ab. Danach mitten durch den Oberschenkel. Die Pose der Zinnfigur machte es leider nötig auch das Magazin des Bolt-Gewehrs mit durchzusägen.

Wir basteln uns eine Beinkette
Danach wird der Oberschenkel leicht gekürzt und komplett mit einem dünnen Bohrer der Länge nach durchbohrt, der Unterschenkel angebohrt und danach tief vom Beinansatz bis tief in die Hüfte gebohrt. Anschließen wird ein dünner Draht (z.B. Blumendraht) im Loch in der Hüfte festgeklebt. Anschließend wird der Oberschenkel auf den Draht aufgefädelt. Wie eine Perle auf eine Kette. Danach wird der Oberschenkel auf dem Draht (aber nicht an der Hüfte!) mit Kleber fixiert. Jetzt wird der Draht gekürzt und anschließend der Unterschenkel ebenfalls auf dem Draht fixiert.

Und jetzt posen
Nachdem das Bein nun wieder an der Figur hängt wird die Pose festgelegt. In meinem Fall soll die Figur mit einem Bein auf dem Helm eines gefallenen Feindes stehen. Also wird die Pose zurecht gebogen und mit Kleber fixiert.

Wie geht's weiter?
Als nächstes werde ich einige Worte über den Hintergrund meines Adeptus Sororitas Ordens schreiben. Anschließend werde ich die Lücken mit Greenstuff versäubern und das Magazin wieder anmodellieren. Danach werde ich die Schulterpanzer abschleifen und anstelle der aktuellen "Fleur-de-Lys" das eigene Ordenswappen anbringen. Danach wird es nochmal brutal wenn ich der Figur den größten Teil des Kopfes abschneiden/-schleifen werde um eine eigene Frisur mit Green Stuff anzubringen.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Bau einer Boltpistole , Teil 3: Zwischenziel

Zwischenziel
So die Boltpistole ist für die SPIEL fertig. Da werden die Ketzer nichts zu lachen haben ;)
Ich habe heute nur noch die beiden Aquilas erst schwarz und dann golden lackiert.

Für die SPIEL reicht das erstmal so, da ja auch zu befürchten ist, dass die Pistole dort durch einige Hände gehen wird ^^

Nach der SPIEL werde ich auf jeden Fall dass "Porno"-Chromgold an der Mündungsöffnung noch schattieren und so einen Verrußungseffekt schaffen. Am Spannmechanismus werde ich vielleicht aus Plastikcard noch ein Regimentswappen anbringen, mal schauen.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Bau einer Boltpistole, Update: Die 2 Aquilas und weitere Pläne

Die Aquilas
Habe eben die bestellten GW-Aquilas abgeholt. Der Größte hat eigentlich die richtige Größe für meine Zwecke, da ich keine riesigen, sondern nur 2 kleine Aquilas vorne in der Nähe der Mündung haben wollte.

Wie bei GW-Produkten üblich befindet sich noch massenhaft überflüssiger Zinn an den Symbolen. Ich werde heute Abend also erstmal lange feilen müssen bevor die Symbole ihren Platz an der Boltpistole finden werden.

Mit dem Finish werde ich noch bis nach der Spiel warten und dann noch Details betonen.

Parallel dazu habe ich 3 billigere Nachbauten der Maverik bestellt, da ich noch einige andere Ideen für Umbauten habe. Und die Nerf N-Strike Recon CS-6 liegt ja auch noch bei mir zu Hause und wartet darauf zu einem M36 Lasergewehr umgebaut zu werden.
Eine schöne Vorlage für das Lasergewehr habe ich beim Inquisitonstrupp 23 gefunden (Link) und im Lexicanum (Link)

Montag, 19. Oktober 2009

Bau einer Boltpistole , Teil 2: Entnerfizierung, lackieren und wieder zusammenschrauben

Fortsetzung von Bau einer Boltpistole , Teil 1
Die Entnerfizierung

Die Entfernung von Schriftzügen und Logos war relativ einfach. Mit einer Feile grob alles weggefeilt und danach mit einer Ziehklinge geglättet. Danach waren alle Spuren beseitigt.
Das Ganze hat nicht einmal 15 Minuten gedauert

Das Lackieren
Das Lackieren war ein wenig fies, da der Kellerraum in dem ich das ganze gemacht habe schlecht belüftet war.
Die Metallic-Farbe war mir um einiges zu hell, deshalb habe ich die Lackierung mit unregelmäßigen Sprühstößen "Chaos Black" von GW nachgedunkelt.

Der Zusammenbau

Der Zusammenbau verlief sehr gut, bis zu dem Zeitpunkt an dem alles fertig verschraubt war. Dann merkte ich das sich die Trommel nicht mehr drehte. Also wieder aufgeschraubt, nachgesehen, es war alles in Ordnung. Komisch also wieder zugeschraubt und ... Trommelwirbel ... es funktionierte wieder nicht ... Scheisse!
Also nachgedacht, gegrübelt und dann die Schrauben in der Nähe des Drehmechanismus ein wenig gelockert und viola! Die Trommel drehte sich.

Morgen Abend werde ich dann nachdem ich noch ein paar Verzierungen besorgt habe die Verzierungen und das Finish erledigen.